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Wiederherstellung des Hamburger Industriedenkmals Elbinsel Kaltehofe

Historische Wasserkunstanlage – Kulturtechnik und Natur neu belebt


Auftragsvolumen 2 Mio. €, Bauzeit 2010 – 2011

Für die Hamburger Elbinsel Kaltehofe mit ihrer prägnanten Wasserkunst wurde eine Wiederherstellungsplanung erstellt, die sich durch ihre Besucherfreundlichkeit und ihre einzigartige Atmosphäre auszeichnet. Wiese und Suhr führte die geplanten Arbeiten durch.

Für die Wiederbelebungsmaßnahmen der Elbinsel führte Wiese und Suhr unter anderem die Auskofferung und den Wiedereinbau von 17.000 Kubikmeter belastetem Boden aus. Ca. 4.500 Kubikmeter neuer Oberboden wurde geliefert und eingebaut. Eine 12.000 Quadratmeter wassergebundene Wegedecke wurde hergestellt, Flächen aus Granitplatten erstellt, Asphaltwege wurden farbig beschichtet und Rasengittersteine großflächig verlegt. Neben der Regenentwässerung mit Rinnen, Drainage und Rohrleitungen mit Kontrollschächten wurden rund 3,5 Kilometer Elektrokabel in der Erde verlegt. Für die Beleuchtung wurden 40 Mast- und 16 Pollerleuchten aufgestellt. Auf dem Gelände wurden ca. 2 km Zaun in verschiedenen Formen und Höhen aufgestellt. Geländeversprünge am Gebäude wurden über Anrampungen und Mauerstreifen aus Granitblöcken abgefangen.

Es wurden auf dem Gelände 28 Eichen als sogenannte Windflüchter gepflanzt und im Außenbereich des ehemaligen Wasserwerkseine Ausgleichspflanzung mit ca. 15.000 heimischen Sträuchern hergestellt